Das Gehör des Menschen – Wunder und Gefahr in Einem

Betrachtet man das Ohr im Vergleich zu anderen Sinnesorganen des Menschen, so wird man feststellen, dass gerade die Struktur bzw. der Aufbau des Ohres etwas ganz Besonderes ist. Natürlich verfügen auch Sinnesorgane, wie beispielsweise das Auge über enorme Fähigkeiten und trotzdem bleibt das Ohr ein spezielles Wunder. Die Funktion die durch das komplexe Zusammenspiel vieler Einzelfaktoren erzeugt wird, ist einzigartig. Doch genau diese Struktur ist es, die auch eine Gefahr mit sich bringt. Denn das Ohr ist eines der empfindlichsten Organe, die wir im menschlichen Körper vorfinden können und zugleich noch äußerlich sichtbar ist. Besonders der letzte Punkt schürt hier besondere Risiken, die schnell zu einem echten Problem werden können. Wie sich ein solches Problem gestalten kann, dass soll anhand eines Beispiels im anschließenden Text betrachtet werden.

Von der Angina zur Mittelohrentzündung

Die Angina ist eine Erkrankung, die in der Regel jeder Mensch einmal durchmacht. Einige Menschen sind besonders anfällig für diese Krankheit, andere wiederum scheinen nahezu Immun dagegen zu sein. Bei der Angina liegt meist eine Reizung im Hals, insbesondere der Mandel vor. Durch Bakterien und Viren können hier Entzündungen hervorgerufen werden, die eine Schwellung im Hals verursachen. Die Folge ist hier, Schmerzen im Hals, Probleme beim Schlucken und stark erhöhte Temperatur des Körpers. In der Regel kann eine solche Erkrankung auf verschiedene Weise behandelt werden, so dass keine weiteren Folgen zu erwarten sind. Wird jedoch eine Angina nur teilweise oder gar nicht behandelt, kann sich die Entzündung ausweiten. In sehr vielen Fällen führt diese Erkrankung dann weiter zur Mittelohrentzündung. Dabei setzen sich die Bakterien im Inneren des Ohres fest und infizieren wichtige Teile des Organs. Die Folgen sind hier starker Ohrenschmerz und Einschränkung der Gehörfunktion. Die Mittelohrentzündung stellt hierbei ein besonders hohes Risiko dar, da hier das Ohr auch langfristig geschädigt werden kann. Gerade bei dieser Krankheit ist es also zwingend notwendig, sofort eine Behandlung in die Wege zu leiten, um nachhaltige Schäden zu vermeiden. Diese Schäden können bis hin zum Verlust der Gehörfunktion führen.

Die Verlustgefahr der Hörfunktion

Die Angst vor dem Verlust der Hörfunktion ist bei vielen Menschen ein Thema, was sie praktisch tagtäglich begleitet. Jedoch verdrängen wir meist diese Angst, so dass sie nur dann vorkommt wenn wir ein Problem mit dem Ohr feststellen. Beispielsweise bei einer Erkrankung. Dabei sind uns die eigentlichen Risiken, wie schnell es zu einem Hörverlust kommen kann, meist gar nicht so bewusst. Zu diesem Punkt muss man sich folgendes vor Augen führen. Das gesamte Ohr ist ein komplexes System, welches aus vielen verschiedenen Bereichen besteht, die alle aufeinander abgestimmt und kombiniert sind. Fällt nun ein Teil des Gesamten aus, so kann dies zur Folge haben, dass auch das Gesamte keine Funktion mehr erzeugen kann. Diese Gefahr lassen wir nur zu häufig außer Acht. So reicht beispielsweise eine Verletzung des Trommelfells aus, um die gesamte Hörfunktion einzuschränken oder gar diese zu verhindern. Genau das ist das wesentliche Problem bei diesem Sinnesorgan und ist in der Form so auch mit keinem anderen Organ zu vergleichen. Hinzu kommt die Tatsache, dass wir als Mensch auch zusätzlich auf äußere Einwirkungen achten müssen, die dem Ohr gefährlich werden könnten. Ein typisches Beispiel hierfür sind extrem laute Geräusche, die zur Schädigung führen können.

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