Kindergesundheit – Schutz ist nicht gleich Schutz

Die Kindergesundheit liegt natürlich jedem Elternteil besonders am Herzen und wird manchmal auch zu extrem angesehen. Speziell Eltern die extrem viel Wert auf Sauberkeit legen, können hier manchmal das genaue Gegenteil erzeugen. Die Gesundheit des Kindes zu schützen, ist natürlich immer eine lobenswerte Sichtweise. Doch Schutz ist nicht immer gleich Schutz. Manchmal kann genau dieser Schutz eben auch ein Nachteil für die Gesundheit des Kindes sein. Um diesen Punkt einmal genauer betrachten zu können, soll ein einfaches Beispiel im weiteren Verlauf des Textes aufgezeigt werden.

Bakterien und Viren als Helfer für die Gesundheit des Kindes?

Bakterien und Viren sind eigentlich die schlimmsten Feinde des menschlichen Körpers. Sie rufen Krankheiten hervor und schädigen den Körper von innen heraus. Doch nicht immer ist das auch klar negativ zu betrachten. Kindern die beispielsweise sehr häufig draußen spielen, entwickeln ein deutlich besseres Immunsystem als Kinder die häufig in der Wohnung und vor Bakterien und Viren größtenteils geschützt sind. Genau da liegt auch das Problem. Der zu intensive Schutz verhindert die Lernfähigkeit des Körpers. Somit kann das Immunsystem keine Anti-Körper entwickeln, die für den späteren Lebensweg notwendig sind. Der Kontakt mit Bakterien und Viren ist also auch förderlich, insofern dieser in einem gesunden Maße gehalten wird. Das heißt also, man sollte sein Kind nicht gezielt mit solchen Schädlingen bombardieren, sondern diesen Punkt eher der Natur überlassen. In der Natur gibt es zahlreiche Viren und Bakterien, die teilweise den gleichen Aufbau wie echte Schädlinge haben, jedoch in der Wirkung vergleichsweise harmlos sind. Ein Kontakt mit solchen Bakterien bringt den Körper dazu Anti-Körper zu produzieren, die dann dem Körper als Abwehrstoff zur Verfügung stehen. Kommt man jetzt mit einem „echten“ Erreger in Kontakt, ist der Körper bereits auf diese Situation vorbereitet und kann dementsprechende Maßnahmen treffen. Ähnlich ist dies auch bei Impfungen. Auch hier werden geringe Mengen eines Erregers gespritzt auf den der Körper reagieren kann, ohne dass diese Bakterien einen Schaden verursachen können. Trifft man jetzt nochmals auf einen solchen Erreger und das in großer Anzahl, kann der Körper entsprechend reagieren und die Schädlinge abwehren. Der Eigenschutz des Körpers muss also erst einmal aufgebaut werden. Dies funktioniert nur im Zusammenspiel mit dem direkten Kontakt.

Die Gesundheit gezielt fördern – geht das?

Die Gesundheit kann man zudem natürlich auch noch einmal gezielt fördern. Die typischen Beispiele hierfür sind Sport und gesunde Ernährung. Wobei der zweite Punkt sich gerade bei Kindern als doch recht schwierig gestaltet. Denn Kinder essen auch gerne mal etwas Ungesundes. Das stellt aber genau betrachtet gar keine große Problematik dar. Denn in einem gesunden Maße ist dies für den Körper absolut ungefährlich. Treibt man dazu noch Sport, so wird dieser Punkt noch stärker abgeschwächt. Man muss als hier nicht kleinlich sein, wenn es um die Nahrungsaufnahme geht. Alles sollte sich jedoch in einem vernünftigen Rahmen abspielen, damit die Gesundheit auf kurz oder lang auch nicht gefährdet wird. Der Faktor Sport bzw. Bewegung stellt hier genau betrachtet den wichtigeren Punkt dar. Viel Bewegung hilft dem Körper seine Abwehrstoffe zusätzlich zu verbessern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.