Das Sehvermögen – Die Angst vor dem Verlust

Das Sehvermögen hat für viele Menschen einen ganz besonderen Stellenwert und wird nicht zuletzt auch deswegen als das wichtigste Sinnesorgan bezeichnet. Ob dies wirklich so zutreffend ist, dass muss natürlich jeder für sich entscheiden. Fakt bleibt aber die Tatsache, dass uns das Sehvermögen im Alltag eine echte Hilfe ist. Natürlich ist daher die Angst umso größer auf diese Hilfe verzichten zu müssen. In der heutigen Zeit gibt es daher viele Möglichkeiten, wie man die Sehkraft auf einem hohen Level halten kann. Doch ist es überhaupt möglich, die Sehkraft wirklich immer auf einem 100% Wert zu halten oder gibt es Bereiche, wo wir als Menschen an unsere Grenzen stoßen? Diese Frage soll im weiteren Verlauf des Textes einmal näher betrachtet werden.

Das Sehvermögen – Der schleichende Prozess des Verlustes

Im Laufe unseres Lebens wird sich das Sehvermögen immer weiter verschlechtern. Dabei spielt es keine Rolle, mit welchem Wert man auf die Welt gekommen ist. Auch eine Person, die zu seiner Geburt über einen Wert von 100% Sehvermögen verfügt hat, wird im Laufe seines Lebens an Sehvermögen verlieren. Dies ist in erster Linie auf die Alterung selbst zurückzuführen. So wie alle Organe im menschlichen Körper, so wirkt sich die Alterung auch auf das menschliche Auge aus. Wie stark dabei das Sehvermögen in Mitleidenschaft gezogen wird, kann dabei ganz unterschiedlich sein. Auch wann wir zum ersten Mal einen Sehverlust direkt bemerken ist hier nicht festgelegt. Mediziner sprechen von einer magischen 45er Grenze. Das heißt, ab dem 45. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ein Mensch an Sehvermögen einbüßt. Wiederum soll dies aber nicht heißen, dass ein Verlust nicht auch schon früher eintreten kann. Die Situationen sind hier sehr unterschiedlich und hängen von vielen Faktoren, die innerlich wie äußerlich zu finden sind. Allein die Tatsache, wie stark wir unser Auge belasten kann hier ein wesentlicher Punkt sein, wann wir mit einem stärkeren Verlust rechnen können. Dabei spielt besonders die moderne Zeit eine entscheidende Rolle.

Technik – Gift für das Auge?

Die Technik war schon immer ein Diskussionsthema, wenn es um die Gesundheit des Menschen ging. Dabei stand sie nicht selten auch sehr stark in der Kritik. Ein Beispiel hierfür sind Fernsehgeräte. Jene Produkte stehen besonders im Fokus, wenn es um den Verlust der Sehkraft geht. Gerade ältere Geräte, sogenannten Röhrenfernseher haben hier sehr starke Kritik geerntet. Doch trifft diese Kritik überhaupt zu? Ab wann sind technische Geräte überhaupt gefährlich für unsere Gesundheit? Die Antwort liegt, wie bei vielen anderen Dingen einmal mehr in der „Dosierung“. Prinzipiell richtigen Monitore oder Fernseher, egal ob als Röhre oder auch als LCD, keinen direkten Schaden am Auge an. Sie können jedoch bei längerer Nutzung, also nach einem längeren Einfluss auf das Auge, eine nachteilige Wirkung haben. Dies besteht ganz besonders dann, wenn die Einstellungen am Gerät falsch sind. Beispielsweise wenn die Geräte zu hell eingestellt sind. Das Auge wird in diesem Fall geblendet, auch wenn man die Situation oftmals nicht bewusst wahrnimmt. Eine Schädigung des Auges würde hier also schleichend vorübergehen und sich im späteren Verlauf des Lebens erst wirklich bemerkbar machen. Die Kritik an der Technik ist also nicht ganz unberechtigt, jedoch steht sie meist in keinem echten Verhältnis zu der Realität. Dies muss an dieser Stelle ebenfalls angemerkt werden.

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